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Social Media für Unternehmen

Petition

Viele Unternehmen denken, sie müssten unbedingt in den Social Media vertreten sein. Sei es mit einer Facebook-Fanpage oder mit einem Twitter-Account, mit einem Firmenblog oder einer Google+-Präsenz. Oder am besten gleich Alles zusammen.

Mit Social Media sind in dem Fall alle Maßnahmen gemeint, mit denen man als Unternehmen online mit seinen Kunden in Kontakt treten kann. Dabei versprechen sich Unternehmen immer eine Absatzsteigerung, eine Aufpolierung des Firmenimages oder mehr und bessere Bewerber.

Aber die Frage bleibt im Raum stehen, ob es sich für Unternehmen überhaupt lohnt, in den Social Media mitzumischen. Oder soll man lieber die Finger davon lassen? Es gibt unterschiedliche Meinungen zu dem Thema, die hier als Argumente für und gegen Unternehmen in den Social Media gesammelt werden.

Pro-Argumente
Contra-Argumente
Chancen durch Multiplikatoren
Social Media ROI ist nicht messbar
Vorsprung im Krisenmanagement
Social Media ist ein Hype
SEO-Vorteile
Social Media ist teuer
Aktive Mitgestaltung der eigenen Wahrnehmung
Social Media ist privat
Kundenfeedback
Webspam durch Blogs
Kontrollverlust

Argumente für "Social Media für Unternehmen"

Argumente gegen "Social Media für Unternehmen"

neffetshd am 14.07.2013 um 08:47

Chancen durch Multiplikatoren

Im Web sind Multiplikatoren diejenigen Nutzer sozialer Netzwerke, die Veröffentlichungen Anderer weiter teilen. Veröffentlicht bspw. ein Unternehmen auf Facebook eine Meldung über ein neues Produkt, freut es sich, wenn die Fans der Fanpage diese Meldung weiter teilen, so dass sie wiederum im Stream deren Facebook-Freunde auftaucht. Diese können die Message dann ebenfalls teilen usw. Solche Nutzer nennt man Multiplikatoren, weil sie die Reichweite der Unternehmensmeldung multip...

Quelle: www.online-marketing-deutschland.de/...

Besito am 14.07.2013 um 12:45

Social Media ROI ist nicht messbar

Jede Projekt, jede Kampagne und jede Aktion im Online-Marketing kostet Geld. Deshalb möchte man natürlich wissen, was man für dieses investierte Geld zurück bekommt. Im Bereich Werbung ist das auch oft kein Problem: Man gibt so und so viel Geld für Werbeanzeigen aus und verkauft dadurch so und so viele Produkte. Aber im Bereich Social Media ist dieser ROI (Return on Investment - was bekommt man für seine Investitionen zurück?) meistens nicht messbar.

neffetshd am 14.07.2013 um 09:00

Vorsprung im Krisenmanagement

Unternehmen, die in den Social Media aktiv sind und sich einen positiven Ruf aufgebaut haben, können viel besser auf Krisen reagieren. Zum Einen haben sie Erfahrung mit der Kommunikation in den sozialen Netzwerken und zum Anderen reagieren Nutzer viel wohlwollender mit einem Unternehmen, zu dem sie zuvor eine bestimmte Beziehung in den Social Media aufgebaut haben.

Und Krisen - manche nennen sie auch Shitstorms - kommen dank Social Media schneller zustande als jemals zuvor. Bsp...

Quelle: janhendriksenf.de/...

Besito am 14.07.2013 um 12:46

Social Media ist ein Hype

Der Social Media Hype

Ein Hype im Internet ist eine emotionale Aufbauschung gewisser Dinge, die als besonders toll angepriesen werden. Ist der Hype vorüber, weil die Mehrheit der Menschen erkannt hat, dass die Lobpreisungen übertrieben waren, verliert der Gegenstand des Hypes an Bedeutung.

Dass Social Media für Unternehmen eine einzigartige Chance darstellt, ist genau so ein Hype. Es gibt zwei Hauptgründe, wie es zu diesem Hype kommen konnte:
...

neffetshd am 15.07.2013 um 08:27

SEO-Vorteile

Unternehmen, die in den Social Media vertreten sind, haben gewisse Ranking-Vorteile für die eigene Website. Wenn bspw. ein Unternehmen einen Blogbeitrag verfasst hat und diesen auf der eigenen Facebook Fanpage oder auf Google+ postet, gilt dies für Suchmaschinen vermutlich als Backlink für den geposteten Artikel. Noch besser ist es, wenn diese Artikel dann von den Rezipienten weiter geteilt werden, so dass noch mehr Backlinks zustande kommen. Ebenso ist denkbar, Social Media Buttons au...

Quelle: t3n.de/...

pro contra am 15.07.2013 um 08:50

Social Media ist teuer

Unternehmen, die eine aktive Social Media Strategie verfolgen, müssen mit immensen Kosten rechnen - und das, obwohl der ROI von Social Media nicht wirklich messbar ist.

Ob Unternehmen nun einen Blog, eine Google+ oder eine Pinterest-Präsenz, und wie sie noch alle heißen, einrichten: jeder einzelne Blogpost, Tweet, Statusupdate kostet Zeit, die besonders bei Blogeinträgen immens ist....

Argumentor am 15.07.2013 um 09:29

Aktive Mitgestaltung der eigenen Wahrnehmung

Unternehmen haben mit den Social Media eine Reihe von Werkzeugen an die Hand bekommen, mit denen sie es selbst in der Hand haben, sich öffentlich darzustellen. Sie können somit ihr Firmenimage aufpolieren und sich selbst im besten Licht erscheinen lassen.
Ist ein Unternehmen nicht in den Social Media vertreten, wird die Fremdwahrnehmung allein durch andere Personen geschaffen. Da sollte man als Unternehmen unbedingt eingreifen und die Wahrnehmung &uum...

pro contra am 15.07.2013 um 09:00

Social Media ist privat

Menschen melden sich in sozialen Netzwerken an, um privat zu sein. Sie wollen mit ihren Freunden und Bekannten in Kontakt treten oder ihr Ego stärken, indem sie beliebte Beiträge posten. Manchmal suchen sie auch Inspiration oder einfach Austausch mit anderen Menschen. Dabei ist ein Geben und Nehmen unverzichtbarer Bestandteil. "Nur Sender Modelle" gibt es in den Social Media nicht. Menschen wollen auf einer "menschlichen Ebene" miteinander kommunizieren und [b]immer...

Argumentor am 15.07.2013 um 09:45

Kundenfeedback

Über die Social Media bekommen Unternehmen schnell zu lesen, wenn Kunden mit etwas unzufrieden sind. Dieses Kundenfeedback können Unternehmen nutzen, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu verbessern.

Aber nicht nur Feedback zu Mängeln, sondern auch Verbesserungsvorschläge können über Social Media direkt an das Unternehmen herangetragen werden. Somit stellen Unternehmensauftritte in sozialen Netzwerken ein gro&s...

Argumentor am 15.07.2013 um 09:21

Webspam durch Blogs

Fast jedes Unternehmen will irgendwie in den Social Media dabei sein, weils die Konkurrenz auch macht oder weil feuchte Träume von neuen Vertriebswegen existieren. Wirklich Argumente oder ausgereifte Strategien stehen meist nicht dahinter. Aber mit einem Unternehmensblog kann man ja mal beginnen.

Das Problem ist aber, dass die Suchmaschinen mit den Abermilliarden von Webites und Blogs schon völlig zugemüllt sind. Es existiert kein Thema, das nicht schon irgendwo behandelt w...

Argumentor am 15.07.2013 um 09:40

Kontrollverlust

Wenn ein Unternehmen in sozialen Netzwerken aktiv ist, muss es mit anderen Menschen in Kontakt treten und auf Augenhöhe mit ihnen kommunizieren. Da kann es schnell passieren, dass die Menschen Grenzen überschreiten und das Unternehmen kritisieren, schlechtreden oder sich über ein Produkt, eine Dienstleistung oder den Kundensupport öffentlich beschweren. In extremen Fällen entstehen regelmäßig sog. Shitstorms.

So kann es schnell passieren, dass ein n...

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