Welche Meinungen vertritt momentan der Mainstream?

Der “Mainstream” betitelt die durch die Mehrheit von Politik und Medien propagierte Meinung über vielfältige gesellschaftspolitische Themen.

Dabei muss die Mainstream-Meinung nicht von der Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen werden. Der Begriff sagt nur aus, dass die reichweitenstärksten Parteien und Medien bestimmte Meinungen verbreiten und deren Akzeptanz beeinflussen.

In den meisten Fällen wird jedoch der Mainstream und die Meinung der Bevölkrung ein mehr oder minder einheitliches Meinungssprektrum abbilden. Hierbei gibt es komplexe Wechselbeziehungen aus Motiven, psychologischen und sozialen Prozessen etc.

  1. Konkrete Mainstream-Standpunkte 2022
    1. Frauen
    2. Männer
    3. Minderheiten und LGBTIQ+
    4. Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk
    5. Zuwanderung
    6. Nationalismus
    7. Tradition und Konservativismus
    8. Meinungsfreiheit
    9. Umwelt und Klima
    10. Politik und Medien

Konkrete Mainstream-Standpunkte 2022

Im Folgenden werden alle aktuell dem Mainstream zuzuschreibenden Meinungen und Einstellungen aufgelistet – also mit Augenmerk auf öffentliche Aussagen und Handlungen von Politik und Medien – insbesondere den Öffentlich-Rechtlichen.

Jeder Mainstream-Einstellung (grün) wird eine alternative Einstellung (blau) gegenübergestellt, damit es nicht so aussieht, die Mehrheitsmeinung sei alternativlos. Sollte in der Liste etwas fehlen, bitte gerne als Kommentar hinzufügen – wir arbeiten es dann ein.

Frauen

Mainstream-Standpunkt

Möglicher alternativer Standpunkt

Frauen brauchen mehr Rechte, Chancen und Unterstützung – weltweit und in Deutschland.

In Deutschland haben Frauen bereits gleiche Rechte und Chancen (Gleichberechtigung). In anderen Ländern besteht Verbesserungsbedarf.

Mehr Gleichstellung. Mit Gleichstellung ist die “Angleichung der Lebenssituation” gemeint – das ist mehr als “gleiche Rechte und Chancen” (Gleichberechtigung). Dazu ein Beispiel:

  • Gleichberechtigung: Eine Frau kann die gleiche Schule, Ausbildung oder Studium wie ein Mann absolvieren und die gleichen Jobs ausführen. Es gibt kein Gesetz, das dies verhindert.
  • Gleichstellung: Frauen dürfen im Job keine schlechtere Bezahlung als Männer erhalten. Faktoren wie höheres Risiko durch Schwangerschaftsausfall oder Zurückhaltung bei Gehaltsverhandlungen sollen so eliminiert werden. Das bedeutet, etwaige Gründe für Unterschiede sind egal, es muss nur die Lebenssituation angeglichen werden – in dem Fall das Gehalt.

Gleichstellung wird abgelehnt. Sie belohnt die Zugehörigkeit zu bestimmten Bevölkerungsgruppen, benachteiligt bspw. Männer und Frauen, die hart für ihr Gehalt kämpfen und ist somit sozial und gesellschaftlich ungerecht und trägt zur Spaltung bei.

Feminismus ist gut und wichtig – auch in Deutschland; und es gibt noch viel zu tun. Man muss die patriarchalen Strukturen auflösen.

Deutschland braucht keinen Feminismus mehr. Im Gegenteil: dadurch, dass Frauen hierzulande bereits komplette Gleichberechtigung erlangt haben, müssen Feministen ungerechte, ideologische oder übertriebene Maßnahmen Fordern, um ihre Daseinsberechtigung zu behalten – dies ist eine Gefahr für den sozialen Frieden.

Für Abtreibung – die Frau darf und muss über ihren eigenen Körper bestimmen und entscheiden können.

Gegen Abtreibung – man muss die Interessen der Frau, des Vaters und des ungeborenen Kindes abwägen.

Es gibt einen Gender Pay Gap, der aufgehoben werden muss. Der Gender Pay Gap sagt aus, dass Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden als Männer. Da Unternehmen und die männlich dominierte Arbeits welt daran nichts ändern werden, muss gesetzlich, z. B. durch Quoten, nachgeholfen werden.

Es gibt keine Gehaltsdiskriminierung von Frauen. Denn Gehaltsunterschiede haben gute Gründe. Es bedarf dahingehend keiner Einmischung der Politik.

Quoten führen zu Benachteiligungen, Neid und Hass. Eine verantwortungsvolle Politik lässt Unternehmen selbst die Positionen besetzen und die Gehälter bestimmen, so dass Leistung von Frauen und Männern belohnt wird.

Frauen werden systemisch diskriminiert.

Frauen erfahren keinerlei systemische Diskriminierung.

Frauen haben es in unserer Gesellschaft schwerer als Männer. Abseits von systemischer Diskriminierung müssen werden Frauen weniger geachtet und müssen härter für ihre Ziele kämpfen. Sie müssen mehr Verantwortung tragen etc.

Frauen und Männer haben ihre jeweiligen geschlechtsspezifischen Probleme in unserer Gesellschaft. Damit muss jeder auf seine Art und Weise klarkommen und es ist unmöglich zu sagen, wer es schwerer hat.

Das Leid von Frauen in unserer Gesellschaft hervorheben.

Wenn Bevölkerungsgruppen in unserer Gesellschaft leiden, sollte man dies hervorheben – egal, ob es sich um Frauen, Männer, Migranten, Deutsche etc. handelt.

Frauenquoten sind ein wichtiges Instrument, um Frauen in bessere Positionen in einer männlich dominierten Arbeitswelt zu heben. Die Glasdecke aus unbewussten Vorurteilen ist zu stark und kann nicht allein durch einzelne Frauen durchbrochen werden. Hier bedarf es Handlungsbedarf seitens der Politik in Form von Frauenquoten.

Die Besetzung von höheren bzw. gut bezahlten Positionen sollte allein nach Kriterien wie Eignung, Qualifikation, Kompetenz und Willen geschehen. Eine Frauenquote ist abzulehnen.

Männer

Mainstream-Standpunkt

Möglicher alternativer Standpunkt

Das Patriarchat abschaffen. Wir leben in einer von Männern für Männer gemachten Welt, in der es Frauen und Andere Randgruppen schwer haben. Institutionen, Unternehmen, Strukturen in der Gesellschaft haben zum Ziel, dieses Patriarchat aufrecht zu erhalten.

In unserer Gesellschaft haben alle die gleichen Chancen. Frauen bekommen Macht, wenn sie es wollen. Persönlichen Vorlieben bestimmen, wer welches Amt bekleidet, was der gentisch mitgegebenen Grundeinstellung am ehesten gerecht wird – für Frauen und für Männer.

Diffamierung von Männern ist in Ordnung. Genauer gesagt sind weiße cis-Männer ab dem mittleren Alter ein Kernproblem (das Patriarchat), das folgerichtig angegriffen werden kann.

“Alte weiße Männer” ist eine anzuerkennende Diffamierung. Ebenso beschreibt “toxische Männlichkeit” (toxic masculinity) treffend die Gefahren, die von Gliedern mit Testosteron (Männern) ausgehen.

Weitere Diffamierungen für männliche Handlungen, wie bspw. “mansplaining” oder “manspreading” sind akzeptierte Angriffe auf die regierende Männlichkeit.

Die Diffamierung des männlichen Bevölkerungsanteils der Bevölkerung als problembehaftete Gruppierung ist abzulehnen.

Minderheiten und LGBTIQ+

Mainstream-Standpunkt

Möglicher alternativer Standpunkt

Auflösung der Geschlechter “Mann” und “Frau”. Man darf nicht in binären (zwei) Geschlechtskategorien denken. Es gibt mehr Geschlechter und diese benötigen mehr Sichtbarkeit.

Männer und Frauen sind die einzigen Geschlechter. Menschen, die sich keinem dieser beiden Geschlechter zugehörig fühlen, benötigen Unterstützung (Geschlechtsdysphorie ist eine psychische Erkrankung und eine enorme Belastung für Betroffene).

Mehr Minderheitenrechte. Zur fairen und freien Entfaltung müssen Minderheiten geschützt und gleichgestellt werden.

Keine Politik für Minderheiten. Die Mehrheit der Bevölkerung muss verstärkt beachtet und zufriedengestellt werden.

Für Gendersprache. Alle Geschlechter müssen sprachlich berücksichtigt werden.

Gegen Gendersprache, da diese diskriminierend, ideologisch und inkorrekt ist.

Unterstützung von Transgendern und dem Wechseln des Geschlechts. Mehr Sichtbarkeit für non-binary Menschen, die das gleiche Recht auf Anerkennung und Zugehörigkeit haben.

Ablehnung von Transgendern als Rollenvorbildern, was als Gefahr für eine gesunde Entwicklung von Kindern angesehen wird. Daher weniger Sichtbarkeit in Sprache und Medien.

Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Mainstream-Standpunkt

Möglicher alternativer Standpunkt

Politik und Medien, insbesondere der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk (ÖRR), können am gleichen Strang ziehen – also gleiche Meinungen und Einstellungen verbreiten sowie die Akzeptanz ausgewählter Meinungen bestimmen.

Eine kritische, politische Berichterstattung, insbesondere der ÖRR, ist essenziell für eine informierte, mündige Öffentlichkeit.

Volontäre bei den ÖRR können unproblematisch eine einheitliche politische Richtung vertreten (Quelle 1, 2).

Dass die Volontäre der ÖRR relativ einheitlich die aktuelle politische Linie unterstützen, ist kein Zufall. Die Personalauswahl muss komplett unabhängig politischer Richtungen geschehen, damit die ÖRR neutral und objektiv berichten können.

Ignorieren bzw. verargumentieren der Probleme mit politischen Richtungen und Ideologien in den Öffentlich-Rechtlichen Medien.

Die politisch einsitige Richtung der Öffentlich-Rechtlichen muss offen und ehrlich angesprochen und Missstände beseitigt werden.

Der Rundfunkbeitrag unterstützt mit den ÖRR einen wichtigen Grundpfeiler für die 5. Gewalt in unserem demokratischen Staat. Wir brauchen den Rundfunkbeitrag für einen unabhängigen Journalismus.

Die ÖRR sind längst nicht mehr unabhängig und berichten auch nicht so. Der Rundfunkbeitrag muss abgeschafft oder grundlegend reformiert werden.

Meinungskommentare sind legitime Mittel, um abseits objektiver Berichterstattung auch subjektive Meinungen in die Bevölkerung zu tragen.

Meinungskommentare sind ein Manipulationswerkzeug und haben in den Öffentlich-Rechtlichen nichts verloren. Sie müssen untersagt werden, da sie dem Auftrag neutraler Berichterstattung widersprechen.

Zuwanderung

Mainstream-Standpunkt

Möglicher alternativer Standpunkt

Mehr Einwanderung. Deutschland profitiert von Einwanderung – mehr Vielfalt, Arbeitskräfte und Kultur.

Weniger Einwanderung. Deutschland wird überfremdet, Deutsche fühlen sich immer weniger sicher und weniger als Einheit.

Es gibt keinen Bevölkerungsaustausch in Deutschland.

Egal, wie man es nennen mag – dass es immer weniger ursprünglich Deutsche und immer mehr Migranten in Deutschland gibt, darf nicht verschwiegen werden.

Ein offener Diskurs kann der Bevölkerung etwaige Ängste nehmen oder auch Probleme offen legen, gegen die man dann vernünftig handeln kann.

Ignorieren bzw. Herunterspielen der Probleme mit Flüchtlingen oder allgemein Zuwanderung. Dazu gehört bspw. keine Nennung der Nationalität bei Gewaltverbrechen (bzw. nur bei besonderem öffentlichen Interesse).

Probleme mit Zuwanderung müssen offen angesprochen und gemeinsam im Diskurs begegnet werden.

Es gibt keineIslamisierung” in Deutschland oder Europa.

Es gibt eine Islamisierung, die viele Menschen nicht wollen.

Migranten – darunter insbesondere schwarze und arabischstämmige Menschen – leiden unter ständigem Alltagsrassismus in Deutschland.

Das Wort Alltagsrassismus wird missbräuchlich verwendet und aufgebauscht. Dort, wo Rassismus auftaucht, muss etwas dagegen getan werden.

Wenn aber eine alte Frau im Bus ihre Tasche umklammert, weil junge Araber einsteigen, ist das kein Alltagsrassismus. Und wenn man aus Interesse fragt, woher eine Person stammt, ist das kein Alltagsrassismus.

Nationalismus

Mainstream-Standpunkt

Möglicher alternativer Standpunkt

Gegen deutschen Nationalismus bzw. Nationalstolz und für das Aufgehen von Deutschland (und den anderen EU-Staaten) in den Vereinigten Staaten von Europa (Quelle). Immer mehr englische Begriffe können Einzug in die deutsche Sprache halten und auch die nach den offiziellen deutschen Rechtschreibregeln falsche Gendersprache ist erlaubt und wird forciert.

Deutschland soll ein starker, souveräner Nationalstaat mit eigener Geschichte und Kultur bleiben, der stolz auf Land, Leute und Geschichte (mit Ausnahmen) ist. Pflege der korrekte ndeutschen Sprache als ein wichtiger Identifikationsfaktor für mehr Zusammenhalt.

Ukrainischer Nationalismus ist in Ordnung oder muss nicht thematisiert werden. Die Unterstützung der Ukraine muss sichergestellt werden.

Die Unterstützung der Ukraine muss durch Abwägung von Interessen geschehen. Wenn Putin von Nazis in der ukrainischen Führung spricht, muss dem nachgegangen werden.

Mehr Erinnerungskultur. Deutsche Fehltritte wiederholen, so dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Deutsche Erfolge können vernachlässigt werden, auch weil sie zu mehr Nationalstolz führen könnten.

Weg von der Zelebrierung deutscher Schuld. Deutsche Fehltritte und deutsche Erfolge in angemessenem Verhältnis verbreiten (in Politik, Medien und Bildung).

Tradition und Konservativismus

Mainstream-Standpunkt

Möglicher alternativer Standpunkt

Weniger Kernfamilie. Das Modell von Vater, Mutter, Kind(er) ist überholt. Jeder Mensch soll sich von Zwängen und Rollenvorstellungen lösen und sich so entwickeln, wie er es sich vorstellt.

Mehr Kernfamilie. Das klassische Familienbild gibt Kindern einen Rahmen, Orientierung und Sicherheit für ihre Entwicklung.

Gegen Rechts. Alles, was zu “rechts” gezählt wird, darf mit entsprechenden Mitteln diffamiert werden. Dazu gehört auch das Labeln mit Begriffen wie “Rechtsradikale”, “Rechtsextremisten” oder “braune Gefahr”.

Nicht gegen Rechts. “Rechts” ist eine Bezeichnung wie “Links” oder “Mitte” und beinhaltet einfach eine konservative Einstellung, die genau so eine Daseinsberechtigung ht.

Keine politische Richtung ist der anderen bedingungslos Überlegen. Für einen gesunden Diskurs benötigen wir Respekt für alle Richtungen, die von der Bevölkerung gewählt werden.

Die katholische und evangelische Kirche haben in Deutschland keinen hohen Stellenwert mehr. Sie zu fördern, Zuspruch oder sich öffentlich auf ihre Seite zu stellen, hat keinen Mehrwert.

Die Kirche sollte in Deutschland wieder mehr an Gewicht erlangen. Sie hilft Menschen in Not, gibt ihnen Halt in schwierigen Zeiten und fungiert (noch) als Hort von Stabilität und Tradition.

Gegen die Identitäre Bewegung. Das Gedankengut dieser “Bewegung” unterminiert die aktuelle Gesellschaftspolitik.

Probate Mittel zur Bekämpfung sind daher Diffamierung durch Politik und Medien, Nähe zu rechtem Gedankengut aufzeigen oder herstellen, die Beobachtung durch den Verfassungsschutz oder die staatsanwaltliche Anklage zur “Bildung einer kriminellen Vereinigung”.

Die Identitäre Bewegung widerspricht aktuellen gesellschaftspolitischen Ideologien, was absolut legitim ist.

Das Vorgehen gegen die IB ist von staatlicher und medialer Seite überzogen. Wirkliche Straftaten durch die IB gibt es, bis auf Ordnungswidrigkeiten, nicht. Die Anklage bezüglich krimineller Vereinigung wurde fallen gelassen. Aber für den Ruf der IB war es dann schon zu spät – was geplant forciert wurde. Hier sollen alternative Meinungen unterdrückt gemacht werden.

Meinungsfreiheit

Mainstream-Standpunkt

Möglicher alternativer Standpunkt

Verunglimpfung anderer Meinungen als Verschwörungsideologien ist ein gutes Mittel, um tatsächliche Verschwörungsideologien, aber auch der eigenen Politik potenziell schadende Meinungen, zu diffamieren.

Da das Wort “Verschwörungstheorie” noch zu sehr positiv bzw. “wissenschaftlich” besetzt sein könnte, werden zur besseren Diffamierung die Wörter “Verschwörungsideologie” oder “Verschwörungsmythos” (aus dem Land der Fantasie) genommen.

Verschwörungstheorien, die wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen, sind abzulehnen.

In der Welt der Theorien, die involvierte Menschen aufstellen, gibt es aber auch kritische Gedankengänge und intelligente Schlussfolgerungen, die auf mögliche Gefahren oder Chancen hindeuten könnten. Diese sollte man ausfindig machen und zur Diskussion aufstellen.

Menschen, die dies tun, pauschal als Verschwörungsideologen zu diffamieren, ist abzulehnen.

Gegen Corona-Demonstranten und -Demonstrationen. Es ist legitim, Corona-Demonstranten zu diffamieren, um die Demonstrationen einzuschränken. So wird der Staat nicht delegitimiert.

Corona-Demonstranten haben das gleiche Recht zu demonstrieren wie andere Menschen. Nur weil die Politik ihre Linie in Gefahr sieht, darf sie die Proteste nicht durch Diffamierung unterdrücken.

Anwenden von “Cancel Culture” und “De-Platforming”. Beispiele:

  • Nicht erwünschte/diskriminierende Begriffe wie “Neger” oder “Zigeuner” sollen aus Büchern entfernt werden.
  • Social Media-Accounts, die nicht erwünschte/diskriminierende Inhalte verbreiten, sollen gesperrt werden.
  • Filme und Fernsehsendungen mit unerwünschten Inhalten sollen nicht mehr aufgeführt werden.
  • Denkmäler von Kolonialisten sollen zerstört werden, Straßennamen umbenannt werden.
  • Verkleidungen als Volksgruppen oder “Blackfacing” soll als rassistisch geächtet bzw. unterbunden werden.
  • Unerwünschte Meinungen – und damit verbunden auch die Personen – sollen im Internet diffamiert werden, damit sie dies nicht wiederholen.

Cancel Culture, De-Platforming und diverse Gesetze wie das gegen “Hate Speech” sind enorme Gefahren für die Freiheit der Meinungen bzw. haben bereits zur Einschränkung geführt.

Es muss wieder ein Diskurs stattfinden, der sich auch außerhalb des vom Mainstream zugelassenen Meinungskorridors befindet.

Entsprechende Gesetze sind rückgängig zu machen.

In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit. Das was die Kritik an dieser Aussage betrifft, ist falsch: Kritiker wünschen sich Meinungsakzeptanz – also dass ihre Meinung hingenommen wird. Aber nicht jede Meinung darf einfach hingenommen werden, um die Demokratie zu schützen.

In Deutschland herrscht keine Meinungsfreiheit. Menschen, die unerwünschte Meinungen öffentlich von sich geben, müssen mit Diffamierungen und anderen Nachteilen im Berufs- oder Privatleben rechnen. Auch das Bekenntnis zu “falschen” Parteien kann Nachteile mit sich bringen – selbst wenn diese Parteien demokratisch gewählt sind.

Der Holocaust darf nicht verharmlost, angezweifelt oder relativiert werden.

Falls es unterschiedliche Zahlen oder Erkenntnise zum Holocaust gibt, ist es gerechtfertigt, diese zu untersuchen.

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und das darin enthaltene Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität sind legitime Mittel, um einerseits Straftaten auf Social Media einzudämmen und andererseits im Internet rechte Meinungen und Einstellungen zu löschen.

Straftaten auf den großen Social Media müssen eingeschränkt werden, ohne die Meinungsfreiheit im Netz zu zerstören und ohne politisch Andersdenkende durch die Hintertür zu entmachten.

Es ist legitim Menschen vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen, wenn diese auf Demos gehen, wo auch Rechtsextremisten zu sehen sind und es dort zu Zusammenstößen mit Polizisten kommt (Quelle).

Es ist legitim, dafür eine neue Kategorie zu erschaffen, die sich “Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates” nennt, um gefährliche Menschen und Gruppen zu beobachten, die weder dem links- noch dem rechts- oder dem islamistischen Terror zugeordnet werden können (Quelle).

Damit werden laute Kritiken mundtot gemacht, so dass sich Kritiker überlegen müssen, ob sie das wirklich wollen.

Wer Kritiker der eigenen Politik, ohne Handlungen oder zumindest Planungen zur Abschaffung des Grundgesetzes, vom Verfassungsschutz beobachten lässt, handelt extremistisch.

Eine solche Angst vor Meinungsäußerung zu schüren, sind radikale politische Mittel, die in einer Demokratie nichts zu suchen haben.

Es gibt keinen Rassismus gegen Weiße (Quelle). Deutsche können nicht diskriminierend beleidigt werden und Deutsche als Köterrasse oder Hundeclan zu bezeichnen ist auch keine Volksverhetzung (Quelle).

Rassismus und Diskriminierung müssen unterbunden werden – auch wenn sie sich gegen Deutsche richten. Ein entschiedenes Vorgehen ist wichtig, damit sich die Bürger sicher fühlen können.

Wenn deutsche Schüler aufgrund ihres Namens, ihrer Haarfarbe, ihrer Herkunft etc. angegriffen werden, dann ist das Rassismus.

Wenn Deutschen als “alte weiße Männer” das Mitspracherecht abgesprochen wird oder sie anderweitig diskriminiert werden, dann ist das Diskriminierung.

Umwelt und Klima

Mainstream-Standpunkt

Möglicher alternativer Standpunkt

Für mehr Klimaschutz. Der Klimawandel ist menschengemacht.

Für mehr Klimaschutz unter Abwägung weiterer Interessen. Der Klimawandel muss nicht ausschließlich durch Menschen verursacht sein.

Gegen Atomstrom und fossile Energieträger. Für erneuerbare Energien.

Für sinnvollen Mix aus verschiedensten Energiequellen, der möglichst alle Argumente berücksichtigt.

Politik und Medien

Mainstream-Standpunkt

Möglicher alternativer Standpunkt

Geopolitische Einstellung und Kommunikation grundsätzlich für Amerika und gegen Russland.

Aber gegen Trump (bzw. Republikaner) und für Demokraten und deren Präsidenten.

Nur eine ausgewogene, der Situation angepasste Kommunikation und Berichterstattung sorgt für mündige Bürger, damit diese sich unabhängig ein Bild der globalen Lage machen können.

Abhängigkeiten mit Amerika müssen offen angesprochen werden. Um gemeinsam weltweite Vorteile zu erreichen, muss man für jede Richtung offen sein.

Gegen die AFD. Diffamierung durch Hervorhebung negativer Eindrücke und ständige Vergleiche mit Nazis, Rechtsextremismus und Verschwörungsideologien sind probate Mittel, um negative Emotionen der Bevölkerung mit dem Bild der AFD zu verknüpfen.

Die AFD liefert zu gute Vorlagen und die Bevölkerung ist entsprechend bereits zu gut in ihrer Wahrnehmung geschult, um sich diese Chance zur Zerstörung politischer Gegner entgehen zu lassen.

Die AFD ist eine demokratisch gewählte Partei. 10 bis 15% der Wähler unterstützen deren Einstellungen, die deshalb politisches Gehör finden müssen.

Ein Ausschließen der AFD aus politischer Beteiligung oder die Diffamierung – auch der Bevölkerungsmeinung – sind undemokratische Mittel, die es zu unterlassen gilt.

Für grenzenlose Toleranz und Akzeptanz. Die Gesellschaft muss verstehen, dass wir nur auf dieser Basis ein friedliches Zusammenleben erreichen. Alle Menschen, egal welcher Herkunft, welchen Geschlechts, welcher Religion etc. müssen toleriert werden.

Die persönliche Freiheit und Entfaltung des Einzelnen steht an erster Stelle und muss die Meinung der Mehrheitsgesellschaft werden. Evtl. Nachteile für die Bevölkerung oder Teile davon werden in Kauf genommen. Dazu gehören:

  • Inklusion geistig behinderter Kinder in den Regelunterricht
  • Öffentliches Zeigen von Homosexualität und Transgenderism
  • Gendersprache
  • Mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz von dicken Menschen
  • Burkinis im Schwimmbad
  • Mehr Zuwanderung trotz gesellschaftlicher Vorbehalte und evtl. Nachteile
  • Erleichterung von Abtreibungen
  • etc.

Für ein angemessenes Maß an Toleranz und Akzeptanz – dies schließt auch Männer mit ein. Gesellschaftliche Belange dürfen nicht einfach übergangen werden. Dort, wo Andere sich eingeschränkt fühlen, beginnt die Abwägung zwischen Akzeptanz und Berücksichtigung gesellschaftlicher Interessen.

Wenn Kinder proaktiv mit dem Thema Transgender und dem Wegfall der Geschlechterrollen konfrontiert werden und gleichzeitig die Hürden für geschlechtsangleichende Operationen gelockert werden, müssen zuerst die Kinder geschützt werden und erst an zweiter Stelle Transgenderpersonen.

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