Stromknappheit durch die Abschaltung der Atomkraftwerke

Nachdem die Bundesregierung sieben Atommeiler vom Stromnetz genommen hat und der Ausstieg bis 2022 durchgeführt werden soll, machen einige Zeitungen auf eine mögliche Verknappung der dauerhaften und stabilen Stromversorgung aufmerksam. Aktuell sind nur vier Atommeiler am Netz angeschlossen und noch funktioniert die sichere Stromversorgung. Es wird sich jedoch recht bald die Frage stellen: Wie geht man mit den Engpässen in der Stromversorgung um? Gibt es ausreichend Alternativen, die auch aktiv umsetzbar sind?
Nach neusten Statistiken (2010) beläuft sich der Anteil der Atomenergie an der gesamten Stromproduktion auf 22,6 %.

Argumente für Stromknappheit durch die Abschaltung der Atomkraftwerke

Argumente gegen Stromknappheit durch die Abschaltung der Atomkraftwerke

Weniger Strom durch wenige aktive Atomkraftwerke

Die 17 Atomkraftwerke in Deutschland produzieren über 20 % des gesamten Stroms in Deutschland. Seit dem Moratorium sind nur noch vier dieser Werke am Netz. Momentan ist das nicht sehr problematisch, doch im Hochsommer, bei starker Belastung durch Klimaanlagen u.Ä. oder im Winter durch den generell höhere Stromverbrauch werden flächendeckende Blackouts in Deutschland nicht undenkbar sein. Zudem gibt es keine Notfallpläne, was unternommen werden soll, sobald es zu einem unvorhergesehenen Blackout kommt. Krankenhäuser und andere Einrichtungen, welche Strom zur allgemeinen Arbeit benötigen, haben Generatoren für meist nur 24 Stunden.

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