Bedingungsloses Grundeinkommen

Was ist deine Meinung zu Bedingungsloses Grundeinkommen

Mit dem “Bedingungslosen Grundeinkommen” wird allgemein eine monatliche Zahlung des Staates an jeden einzelnen Bürger bezeichnet.
Diese Zahlung reicht aus, um die notwendigsten Grundbedürfnisse zu befriedigen (also Wohnung, Nahrung, Gesundheit etc.) und ist an keine Gegenleistung gebunden. Das bedeutet, dass jeder Bürger dieses Grundeinkommen bekommt – egal ob er arbeitet oder nicht.

Würde das Bedingungslose Grundeinkommen in Deutschland eingeführt, so würde jeder einzelne Bürger die gleiche Zahlung erhalten – außer evtl. besonders Hilfsbedürftige. Dafür würden aber alle anderen Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder Kindergeld wegfallen. Wer noch mehr Geld zur Verfügung haben möchte, als das Grundeinkommen, der muss sich einen Arbeitsplatz suchen.

Die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens ist nicht neu oder auf Deutschland begrenzt. Sie wurde schon im frühen 20. Jahrhundert und auf verschiedenen Kontinenten angeregt.

Aber man sollte das Bürgergeld nicht mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen verwechseln. Denn das Bürgergeld wird zwar auch monatlich an alle Bürger gezahlt, aber nur unter bestimmten Bedingungen – wie bspw. dem Nachweis, dass man nach einem Job sucht.

Argumente für Bedingungsloses Grundeinkommen

Argumente gegen Bedingungsloses Grundeinkommen

Erhöhte Motivation, trotzdem Arbeit zufinden

Viele Menschen würden motiviert sein eine Arbeit zu finden, da ihnen alleine das Grundeinkommen nicht unbedingt genügen würde So hätten sie die Ruhe einen Job zu finden und die Menschen hätten wieder Spaß an ihrer Arbeit! Ich glaube nicht, dass jeder nur auf dem Sofa sitzen würde. Das wäre vielen Menschen zu langweilig.

Verlust von Arbeitsplätzen

Wenn die ganzen Verwaltungseinrichtungen, wie bspw. die Bundesagentur für Arbeit, geschlossen werden, weil sie nicht mehr gebraucht werden, gehen unzählige Arbeitsplätze verloren. Diese Leute sitzen dann AIF der Straße und Kosten den Staat wieder Unmengen von Geld.

Mehr potenzielle Arbeitnehmer durch weniger psychische Belastungen

Psychische Belastungen fallen weg, weil Arbeitslose nicht mehr ständig dem Druck vom Staat und Mitbürgern ausgesetzt sind, dass Sie sich unter allen Umständen eine Arbeit suchen müssen. Aber auch der Druck von Arbeitnehmern fällt weg, dass sie alles tun müssen, um ihren Job zu behalten. Insgesamt nehmen so die psychischen Belastungen für nahezu alle Bürger ab. Und wenn es weniger Druck gibt, weniger psychische Belastungen - dann können die Menschen ihr Potenzial eher entfalten sind somit auch wieder in der psychischen Verfassung, eine reguläre Arbeit zu beginnen.

Unkontrollierbare Migrationsbewegungen

Die Wohnkosten in Deutschland sind ungleichmäßig verteilt. Deshalb werden viele Menschen dorthin ziehen, wo sie weniger Miete zahlen, um nur vom Grundeinkommen leben zu können. Also werden manche Gebiete überbevölkert und manche Menschenleer. Des Weiteren würden zahllose Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland strömen, um hier auf Kosten des Staates zu leben und nichts mehr arbeiten zu müssen.

Gerechte Bezahlung der Gehälter

Wirklich unterbezahlte Berufe - wie Krankenpfleger, Friseur und die meisten sozialen Berufe - würden nicht länger unterbezahlt bleiben können. Denn die Leute nehmen aufgrund von ihrem sicheren Grundeinkommen nicht jeden Job an. Deshalb müsste der Arbeitgeber mehr Gehalt als Anreiz zahlen. In diesem System würden sich Gehälter also automatisch so anpassen, dass unbeliebte Arbeiten höher bezahlt werden und andersrum. Das ist sehr gerecht - niemand müsste sich mehr für einen Hungerlohn abrackern.

Keine Motivation zur Arbeit zu gehen

Wenn niemand mehr arbeiten gehen würde, hätte niemand mehr die Motivation haben, Deutschland bei den Schulden zu helfen. Das bedeutet, dass unsere Schulden mehr als jetzt steigen und wir wären schneller pleite, als das jemand sich dies in den Kopf setzt. Das ist viel zu gefährlich und man sollte nicht faul sein, mal eigenes Geld zu verdienen und etwas zutun zu haben. Wenn man schon Geld haben will, muss man sich das erarbeiten.

Bessere Demokratie

Eine Demokratie, die ihren Namen verdient, ist nur möglich wenn die Besitztümer nicht zu weit auseinander driften. Da mit Geld Einfluss genommen wird. Ein Grundeinkommen stärkt die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer (ärmeren Menschen), da sie nun "nein" zu bestimmten Arbeiten und Löhnen sagen können. Eine richtige Ausgestaltung des Grundeinkommens gepaart mit weiteren Maßnahmen wäre ein wichtiger Schritt zu einer besseren Demokratie!

Die Kosten sind nicht tragbar

Die Armutsgrenze dient als Richtwert zur Berechnung des Grundeinkommens, wobei sie sich an den Einkommen orientiert. Da diese in einer dynamischen Wirtschaft steigen, muss das Grundeinkommen im selben Takt erhöht werden. Sicherlich würde das Grundeinkommen von vielen genutzt werden, die wohl keiner geregelten (und bezahlten) Arbeit mehr nachgehen würden. Dies hätte zur Konsequenz, dass unsere Wirtschaft nicht mehr so produktiv wäre. Unter den höheren Preisen, die die Folge wären, hätten wir alle zu leiden. Deshalb gäbe es mehr Import und die Wirtschaft ginge kaputt. Folglich gäbe...

Neue Wertschätzung von Arbeit

Bekommt jeder Mensch das bedingungslose Grundeinkommen so erhöht sich der Wert der Arbeit, die nun geleistet wird. Ein Beispiel: In den Köpfen Vieler ist die Arbeit als Putzkraft unangesehen - man verdient auch generell wenig Geld in diesem Beruf. Nun gewährt das bedingungslose Grundeinkommen die Freiheit zu arbeiten oder nicht, daher sind nicht mehr so viele Arbeitskräfte verfügbar, die für diesen niedrigen Lohn arbeiten. Ein Gebäudereinigungsunternehmen muss daher die Löhne erhöhen um genug Arbeitskräfte zu gewinnen. So wird das schlechte Image eines Berufes, was sich auf Gru...

Unzureichende Beteiligung am Reichtum

Das bedingungslose Grundeinkommen mag ein erster Schritt in Richtung einer gerechteren und für Arbeitnehmer, welch absurde Verballhornung des eigentlichen Sinnes, da ich ja meine Arbeit gebe und nicht der "Arbeitgeber", sein. Dennoch erscheint mir dieser Schritt bei weitem nicht ausreichend, um die durch Profitorientierung und Wachstumsglauben bestimmte Welt in eine konstruktive Richtung zu lenken. Das ist einfach zu kurz gedacht. Vielmehr wäre eine gerechte Beteiligung...

Verwaltungsaufwand fällt weg

Das Arbeitslosengeld muss für jeden einzelnen Antragsteller geprüft und berechnet werden. Dieser unglaubliche Aufwand muss bei manchen Menschen sogar öfter vorgenommen werden. Der ganze Verwaltungsaufwand und die vielen Angestellten der Agentur für Arbeit kosten den Steuerzahler Unsummen. Dieses ganze Geld könnte man einsparen mit dem bedingungslosen Grundeinkommen. Deshalb ganz klar pro Grundeinkommen! Für die Wirtschaftlichkeit.

Niemand geht mehr arbeiten

Wenn jeder Mensch immer Geld hat, besteht kein Anreiz mehr, arbeiten zu gehen. Und wer soll das dann bezahlen, wenn niemand mehr arbeitet? Deutschland wäre innerhalb kürzester Zeit pleite und würde weitere Schulden anhäufen. Viel zu gefährlich. Deshalb Contra Grundeinkommen.

Annehmbare Lebensbedingungen für Arbeitslose

Selbst ohne Arbeit kann man mit dem bedingungslosen Grundeinkommen ein lebenswertes Leben führen: - Man fühlt sich nicht wertlos und den Arbeitnehmern auf der Tasche liegend. - Selbst hochrangige Arbeitnehmer würden mal eine Pause machen und nur vom bedingungslosen Grundeinkommen leben. Menschen, die keine Arbeit finden, würden deshalb nicht von vornherein verachtet. - Man hat genügend Geld für gesundes Essen und Trinken. - Man kann sich weiterbilden. - Man kann mal etwas trinken gehen und andere normale Menschen kennenlernen. Man Kann sozusagen am gesellschaftlichen Leben...

Macht keinen Sinn

Bisher konnte mir niemand verraten, wie man an das Vermögen der Oligarchen z.B. die 200 Billionen § der Fam. Rockefeller herankommt!. Die werden sich das wohl eher nicht gefallen lassen. Ich bin nicht bereit von meiner in 50 Arbeitsjahren erarbeiteten Rente auch nur 1 Euro abzugeben um arbeitsscheuen Pack ein schönes Leben zu finanzieren. Basta.

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