Abtreibung

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Definition
Eine Abtreibung (auch: Schwangerschaftsabbruch) bedeutet, dass bis zur 12. Schwangerschaftswoche (SSW) die Schwangerschaft durch menschlichen Eingriff abgebrochen werden kann. Das ungeborene Kind wird also abgetrieben. Ärzte, die danach trotzdem noch Eingriffe vornehmen, müssen mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen. Laut STGB § 218 ist eine Abtreibung nicht legal, nur straffrei.

Fakten zum Schwangerschaftsabbruch
Die Abtreibung geschieht entweder durch Medikamente oder Ausschaben und Absaugen des Embryos.

Die Folgen einer Abtreibung können sehr unschön sein, zum Tod der Schwangeren kommt es allerdings durch heutige hygienische Standards und medizinischen Fortschritt fast ausschließlich nur noch in Entwicklungsländern.

Die am weitesten verbreitete Methode zur Abtreibung ist das sogenannte Absaugen, auch bekannt als Vakuumaspiration. Dabei wird das Kind durch einen starken Sog aus der Gebärmutter herausgesaugt und dabei in Stücke gerissen.

Am häufigsten wird der Schwangerschaftsabbruch bei Frauen in der Altersklasse von 20-25 Jahren vollzogen.

Die Abtreibungs-Debatte
Beim Thema Abtreibung stehen sich verschiedene Lager gegenüber. Argumente dagegen werden bspw. von der Kirche angeführt, Argumente dafür bspw. von Feministinnen. Denn die Kirche will das Leben schützen, Feministinnen die Entscheidungsfreiheit der Frauen.
Aber wie ist die Meinung der restlichen Bevölkerung zu dem Thema? Welche Pro- und Contra-Argumente findet ihr zur Abtreibung?

Argumente für Abtreibung

Argumente gegen Abtreibung

bei ungeplanten Schwangerschaften

Die meisten Schwangerschaften sind nicht geplant. Mal war das Kondom undicht, man hat die Pille nicht regelmäßig eingenommen oder man wollte im Suff einfach Sex haben. Oft dann noch mit den Männern von denen man eigentlich kein Kind kriegen möchte - nur etwas Spaß. Dann kommt die Panik nach der Schwangerschaftsbestätigung und viele Frauen fühlen sich dafür noch nicht "gewachsen" oder sind selber noch Jugendliche. Ehe man irgendwann nur mit Baby, ohne Mann und ohne Ausbildung klarkommen muss, bricht man es lieber ab und hat nochmal die Chance die Zukunft besser von eigenhand und Vera...

Abtreibung ist Mord

Das Geschöpf, das dort im Bauch einer werdenden Mutter lebt, ist ein ungeborenes Kind. Man nennt es auch Fötus. Es ist ein lebendes Wesen, das sich dahin entwickelt, immer selbständiger zu leben. Wie kann man nur davon ausgehen, dass das kein Lebewesen ist? Und wenn es ein Lebewesen ist, wieso sollte man es dann einfach töten können? Die katholische Kirche sagt, dass Abtreibung Mord ist (siehe Quelle). Das sagt sogar der...

Abtreibung kann überforderte Mütter verhindern

Wenn eine Frau ungewollt schwanger wurde oder sich während der ersten Schwangerschaftswochen zum ersten Mal intensiv mit den Gedanken an eigene Kinder auseinander setzt und sie realisiert, dass sie überfordert wäre - dann muss eine Abtreibung möglich sein. Denn ansonsten besteht die Gefahr, dass die Frau unter der zusätzlichen Belastung zerbricht. Und wenn die Frau gestresst ist, leidet auch ihr gesamtes Umfeld unter ihren Launen oder muss sogar das ungewollte Kind betreuen. Eine einzige Abtreibung kann also einer Menge Leute zusätzliche Belastungen ersparen und vor allem verhinder...

Abtreibung bei Behinderung

90% aller Schwangerschaften werden abgebrochen wenn Downsyndrom diagnostiziert wird. Bei einer Diagnose kann eine Spätabtreibung vollzogen werden, das heisst sogar bis in den neunten Monat. Ein vollkommen lebensfähiges Baby wird abgetrieben, nur weil es sich von der Norm unterscheidet. Das ist fast so wie wenn man Abtreibt weil man kein Mädchen oder Junge will.

Fehlinformationen der Gegner

Ich bin PRO SELBSTENTSCHEIDUNGSRECHT DER FRAU. Das ist das wichtigste Argument. Wer, wenn nicht die Frau selbst, soll über einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden dürfen? Niemand ist "pro" Abtreibung. Nur die Frau selbst kann in ihrem speziellen Fall pro Beendigung ihrer Schwangerschaft sein. Viele der angeblichen contra-Argumente sind falsch und daher irrelevant. Abtreibungen führen NICHT zu Leichtsinn. Die meisten Schwangerschaftsabbrüche finden in festen Beziehungen statt (zur Hälfte bei verheirateten Paaren). Die Verhütung wird NICHT vernachlässigt, sonst wäre die Abtreibun...

Das Absaugen oder Auskratzen

Damals in der Schule hatten wir das Thema in Ethik. Unsere damalige Lehrerin hat uns Bilder von den Embryos gezeigt und auch Fälle die nach der 14ten Woche abgebrochen wurden. Die Bilder haben sehr geprägt, denn man konnte schon gut erkennen, dass es Babys werden mit Armen, Beinen und Kopf. Es kam einen grausam vor wenn soetwas schön eingebettet im Leibe der Mutter unmenschlich herausgesaugt oder herausgeschabt wird.

Verantwortung sich selbst gegenüber

Wie schnell ist die Lust größer als die Vernunft! Keine Verhütung und dann? Ein Kind groß zu ziehen bedeutet sehr viel. Das Leben ändert sich um 180Grad! Das Geld wird weniger, persöhnliche Wünsche rücken ganz weit weg oder werden nie erreicht. Ausbildung Studium - Abbruch weil man für das Geld arbeiten muss. Schlafmangel, Streitereien um Erziehung, Schule etc. etc. und dann Trennung und alleinerziehend Das ist es nicht wert, wenn man es nicht will oder leisten kann. Hinzu kommt persöhnliches Unvermögen ein Kind groß zu ziehen, weil man selbst nicht reif genug ist. Wenn dann feh...

Viele Frauen werden nach dem Eingriff depressiv

Durch die emotionale Belastung und die Tatsache, sein heranwachsendes Kind "getötet" zu haben, haben viele Frauen Probleme dies zu verarbeiten. Sie leiden teilweise an Schulgefühlen und sind vom schlechten Gewissen geplagt.

Frauenrecht

Bei Abtreibung geht, wie in einigen Contra-Argumenten, ersichtlich, darum die Frau für ihre Sexualität zu bestrafen. Dabei wird ihr dann Leichtsinn unterstellt und verlangt, sie solle doch bitte die Konsequenzen tragen. Es ist absoluter Quatsch, dass der Emrbyo Schmerzen spürt. Das ist nicht vor der ca. 24 SSW möglich. Allein weil weder das Gehirn, noch die Nerven oder die Verbindungen zwischen beiden in früheren Wochen dazu entwickelt sind. Der Embryo spürt davon nicht, er ist außerhalb des Mutterleibs nicht lebensfähig und er besitzt kein Bewusstsein; dementsprechend hat die Frau ...

Adoption

Wenn keine gesundheitliche gefahr für die Mutter oder vergewaltigung vorliegt, bin ich gegen Abtreibung. Man muss sich ja dabei vor Augen führen, dass man sein eigen fleisch und blut tötet und diese entscheidung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. wenn man wirklich so finanzelle probleme etc. hat, sollte man lieber zu einer Babyklappe, Adoption etc. tendieren. es gibt so viele paare, die kinderlos sind und gerne welche hätten. du würdest dich besser fühlen, weil du weisst das dein kind in guten händen ist. trotzdem solltest du daran denken: Du has später keine rechte für...

Abtreibungen können unglücklichen Kindern vorbeugen

Ein Kind, das nicht gewünscht war, hat oft ein schweres Leben. Es erfährt kaum Liebe, verkümmert emotional und kann dann auch nicht mehr glücklich sein. Mit einer rechtzeitigen Abtreibung kann man Babys oder Kindern dieses Leid ersparen. Abtreibungen müssen also durchgeführt werden, wenn das Kind kein Wunschkind ist. Sonst wachsen immer mehr unglückliche Menschen in unserer Gesellschaft heran - und psychische Krankheiten wie Depressionen sind eh schon auf dem Vormarsch. Deshalb lieber gleich abtreiben als Unglück stiften.

Schmerzen für das Kind

Schon ab der 6. Woche sind in den Händen feine Nervenenden nachweisbar.Diese sind bezeichnend für schmerzleitende Fasern.Bereits ab dem 28. Tag existiert der Nervus trigeminus mit allen drei Ästen im Gesichtsbereich.Dr. Nathansons Verfilmung "Der stumme Schrei", welcher eine Abtreibung zeigt, lässt erkennen wie der Puls des Kindes indem Augenblick, indem der Muttermund gewaltsam geöffnet wird, auf 200 ansteigt.Das Kind versucht sich in diesem Augenblick vergebens dem Sog abzuwenden.Es leidet dadurch an Schmerzen und Todesängsten.

Bei Vergewaltigung

Bei einer Vergewaltigung ist ein Schwangerschaftsabbruch schon noch eine positive Sache. Da die Opfer bestimmt kein Kind austragen wollen, dass sie an diese Tat non-stop erinnert.

Abtreibungen fördern Leichtsinn

Wenn Frauen die Wahl haben, nach einem verunglückten Sexabenteuer das entstehende Baby einfach abzutreiben, müssen sie sich ja zuvor weniger Gedanken um die Verhütung machen. Dabei ist es so wichtig, dass wir mit so etwas Wichtigem wie neuem Leben verantwortungsvoll umgehen. Aber auch Männer legen weniger Wert auf Kondome, weil die Sexpartnerin zur Not ja abtreiben kann. Aber dadurch besteht auch die Gefahr, dass sich Geschlechtskrankheiten vermehrt ausbreiten. Insgesamt fördert die Möglichkeit zur Abtreibung also den Leichtsinn bei Menschen und sie werden verantwortungslos. Dabei...

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