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Tattoos bleiben für immer

pro contra am 20.03.2017 um 23:17

Kein Mensch, der ein Tattoo möchte, denkt an die Folgen. Denn das Tattoo soll bald, am besten morgen oder jetzt gestochen werden. In die Zukunft schauen ist da nicht drin. Dabei wäre es so wichtig.

Irgendwann ist das nicht mehr aktuell, es ist langweilig geworden, es ist hässlich geworden, man steht nicht mehr hinter der Bedeutung, es ist nicht mehr modisch oder was auch immer - und dann? Dann bleibt das Tattoo trotzdem in der Haut!

Die allermeisten Leute bereuen ihre Tattoos nach Jahren oder Jahrzehnten. Aber selbst, wenn ein Tattoo-Anwärter an diese Folgen denkt: er wird die unguten Gedanken gleich mit dem Argument wegfegen, man könne es sich im schlimmsten Fall ja weglasern lassen. KANN MAN ABER NICHT:

1. Nicht jedes Tattoo kann entfernt werden!
2. Schon ein ganz kleines Tattoo zu entfernen, kostet 1.000 EUR!
3. Die Entfernung ist extrem schmerzhaft.
4. Die Tattoo-Entfernung ist eine Gesundheitsgefahr: Der Laser zertrümmert die Farbpigmente in der Haut und setzt damit exponentiell mehr Chemikalien frei, als es durch die Farbe schon passierte. Wenn man also das Glück hatte und nach dem Tätowieren keine allergische Reaktion bekam, jetzt kann man sein Schicksal nochmal auf die Probe stellen!

Es gibt noch mehr Gründe. Aber alleine schon diese führen dazu, dass man sich sein früher so geliebtes Tattoo nicht entfernen lässt! Man ist dann unfreiwilliger Tattoo-Träger. Also belügt man sich nur selbst, wenn man sagt, es sei nicht für immer. Ist es nämlich in den allermeisten Fällen doch.

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