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Frauenrecht

unbekannt am 12.10.2015 um 19:36

Bei Abtreibung geht, wie in einigen Contra-Argumenten, ersichtlich, darum die Frau für ihre Sexualität zu bestrafen. Dabei wird ihr dann Leichtsinn unterstellt und verlangt, sie solle doch bitte die Konsequenzen tragen.

Es ist absoluter Quatsch, dass der Emrbyo Schmerzen spürt. Das ist nicht vor der ca. 24 SSW möglich. Allein weil weder das Gehirn, noch die Nerven oder die Verbindungen zwischen beiden in früheren Wochen dazu entwickelt sind. Der Embryo spürt davon nicht, er ist außerhalb des Mutterleibs nicht lebensfähig und er besitzt kein Bewusstsein; dementsprechend hat die Frau jedes Recht dazu, über ihn und ihren Körper zu entscheiden.

Ebenso ist es Quatsch, dass durch die Legalisierung der Abtreibung schlampig verhütet wird. Wenn genügend Verhütungsmittel erschwinglich zur Verfügung stehen, wird ebenso gut verhütet, wie in Ländern, in denen Abtreibungen verboten sind. Des weiteren entscheidet man mit einem Verbot nie darüber, ob die Frauen abtreiben, sondern nur wie. In der Illegalität unter Lebensgefahr oder in der Legelität unter medinisch besseren Voraussetzungen.

Adoption wird leider immer noch stigmatisiert. Vielleicht sollten ProLifer mal an einem besseren Klima arbeiten, denn Deutschland gilt ja als sehr kinderfeindlich.

Die aller meisten Frauen, die abgetrieben haben, haben hinter her (auch nach vielen Jahren) KEIN schlechtes Gewissen und KEINE Depressionen. Das liegt zum einen daran, ob sie hinter der Entscheidung standen und zum anderen, wie sie den Embryo werten: als Mensch mit allen Rechten oder eben nicht.

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