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Fehlinformationen sind kein contra-Argument

annemarie37 am 27.01.2016 um 11:29

Ich bin PRO SELBSTENTSCHEIDUNGSRECHT DER FRAU. Das ist das wichtigste Argument. Wer, wenn nicht die Frau selbst, soll über einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden dürfen? Niemand ist "pro" Abtreibung. Nur die Frau selbst kann in ihrem speziellen Fall pro Beendigung ihrer Schwangerschaft sein.

Viele der angeblichen contra-Argumente sind falsch und daher irrelevant.

Abtreibungen führen NICHT zu Leichtsinn. Die meisten Schwangerschaftsabbrüche finden in festen Beziehungen statt (zur Hälfte bei verheirateten Paaren). Die Verhütung wird NICHT vernachlässigt, sonst wäre die Abtreibungsrate in den liberalsten Ländern nicht so niedrig. Aber: jede Verhütung kann eben auch mal versagen.

Ein Fötus kann frühestens ab der 22. Woche Schmerzen wahrnehmen. Der Nathanson-Film ist voller Lügen. Die meisten Abbrüche werden in den ersten 8 Wochen nach Empfängnis (vor Ende der 10. SSW) gemacht, da sind noch kaum "Arme und Beine" zu erkennen.

Ernste psychische Folgen (wie z.B. Depressionen) sind nach einem Abbruch sehr selten und nicht häufiger als nach einer Geburt.

Adoption ist für die meisten Frauen keine Alternative zum Schwangerschaftsabbruch. Die Frauen wollen eben gerade NICHT SCHWANGER sein und nicht für andere Leute ein Kind bekommen.

Und natürlich ist Abtreibung nicht Mord, sondern die Beendigung einer ungewollten Schwangerschaft.

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