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Abtreibung

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Definition
Eine Abtreibung (auch: Schwangerschaftsabbruch) bedeutet, dass bis zur 14. Schwangerschaftswoche (SSW) die Schwangerschaft durch menschlichen Eingriff abgebrochen werden kann. Das ungeborene Kind wird also angetrieben. Ärzte, die danach trotzdem noch Eingriffe vornehmen, müssen mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen. Laut STGB § 218 ist eine Abtreibung nicht legal, nur straffrei.

Fakten zum Schwangerschaftsabbruch
Die Abtreibung geschieht entweder durch Medikamente, Ausschaben oder das Absaugen des Embryos.

Die Folgen einer Abtreibung können sehr unschön sein, zum Tod der Schwangeren kommt es allerdings durch heutige hygienische Standards und medizinischen Fortschritt fast ausschließlich nur noch in Entwicklungsländern.

Die am weitesten verbreitete Methode zur Abtreibung ist das sogenannte Absaugen, auch bekannt als Vakuumaspiration. Dabei wird das Kind durch einen starken Sog aus der Gebärmutter herausgesaugt und dabei in Stücke gerissen.

Am häufigsten wird der Schwangerschaftsabbruch bei Frauen in der Altersklasse von 20-25 Jahren vollzogen.

Die Abtreibungs-Debatte
Beim Thema Abtreibung stehen sich verschiedene Lager gegenüber. Argumente dagegen werden bspw. von der Kirche angeführt, Argumente dafür bspw. von Feministinnen. Denn die Kirche will das Leben schützen, Feministinnen die Entscheidungsfreiheit der Frauen.
Aber wie ist die Meinung der restlichen Bevölkerung zu dem Thema? Welche Pro- und Contra-Argumente findet ihr zur Abtreibung?

Pro-Argumente
Contra-Argumente
Abtreibungen können unglücklichen Kindern vorbeugen
Viele Frauen werden nach dem Eingriff depressiv
Bei Vergewaltigung
Schmerzen für das Kind
Nicht geplant
Das Absaugen oder Auskratzen
Eine Abtreibung kann überforderte Mutter verhindern
Abtreibungen fördern Leichtsinn
adoption oder behalten

Argumente für Abtreibung

Argumente gegen Abtreibung

Argumentor am 16.11.2011 um 13:15

Abtreibungen können unglücklichen Kindern vorbeugen

Ein Kind, das nicht gewünscht war, hat oft ein schweres Leben. Es erfährt kaum Liebe, verkümmert emotional und kann dann auch nicht mehr glücklich sein. Mit einer rechtzeitigen Abtreibung kann man Babys oder Kindern dieses Leid ersparen.

Abtreibungen müssen also durchgeführt werden, wenn das Kind kein Wunschkind ist. Sonst wachsen immer mehr unglückliche Menschen in unserer Gesellschaft heran - und psychische Krankheiten wie Depressionen sind eh scho...

sunshine am 26.06.2011 um 13:43
Viele Frauen werden nach dem Eingriff depressiv

Durch die emotionale Belastung und die Tatsache, sein heranwachsendes Kind "getötet" zu haben, haben viele Frauen Probleme dies zu verarbeiten.
Sie leiden teilweise an Schulgefühlen und sind vom schlechten Gewissen geplagt.

cleardrop am 05.09.2011 um 06:14

Bei Vergewaltigung

Bei einer Vergewaltigung ist dies schon noch eine positive Sache. Da die Opfer bestimmt kein Kind austragen wollen, dass sie an diese Tat non-stop erinnert.

Für und Wider am 02.07.2012 um 09:30

Schmerzen für das Kind

Schon ab der 6. Woche sind in den Händen feine Nervenenden nachweisbar.Diese sind bezeichnend für schmerzleitende Fasern.Bereits ab dem 28. Tag existiert der Nervus trigeminus mit allen drei Ästen im Gesichtsbereich.Dr. Nathansons Verfilmung "Der stumme Schrei", welcher eine Abtreibung zeigt, lässt erkennen wie der Puls des Kindes indem Augenblick, indem der Muttermund gewaltsam geöffnet wird, auf 200 ansteigt.Das Kind versucht sich in diesem Augenblick vergeben...

Quelle: www.lza.de/...

cleardrop am 05.09.2011 um 06:28

Nicht geplant

Die meisten Schwangerschaften sind nicht geplant. Mal war das Kondom undicht, man hat die Pille nicht regelmäßig eingenommen oder man wollte im Suff einfach Sex haben. Oft dann noch mit den Männern von denen man eigentlich kein Kind kriegen möchte - nur etwas Spaß. Dann kommt die Panik nach der Schwangerschaftsbestätigung und viele Frauen fühlen sich dafür noch nicht "gewachsen" oder sind selber noch Jugendliche. Ehe man irgendwann nur mit Baby, ...

cleardrop am 05.09.2011 um 06:46
Das Absaugen oder Auskratzen

Damals in der Schule hatten wir das Thema in Ethik. Unsere damalige Lehrerin hat uns Bilder von den Embryos gezeigt und auch Fälle die nach der 14ten Woche abgebrochen wurden. Die Bilder haben sehr geprägt, denn man konnte schon gut erkennen, dass es Babys werden mit Armen, Beinen und Kopf. Es kam einen grausam vor wenn soetwas schön eingebettet im Leibe der Mutter unmenschlich herausgesaugt oder herausgeschabt wird.

Argumentor am 16.11.2011 um 13:06

Eine Abtreibung kann überforderte Mutter verhindern

Wenn eine Frau ungewollt schwanger wurde oder sich während der ersten Schwangerschaftswochen zum ersten Mal intensiv mit den Gedanken an eigene Kinder auseinander setzt und sie realisiert, dass sie überfordert wäre - dann muss eine Abtreibung möglich sein. Denn ansonsten besteht die Gefahr, dass die Frau unter der zusätzlichen Belastung zerbricht.

Und wenn die Frau gestresst ist, leidet auch ihr gesamtes Umfeld unter ihren Launen oder muss sogar das unge...

Argumentor am 16.11.2011 um 13:28

Abtreibungen fördern Leichtsinn

Wenn Frauen die Wahl haben, nach einem verunglückten Sexabenteuer das entstehende Baby einfach abzutreiben, müssen sie sich ja zuvor weniger Gedanken um die Verhütung machen. Dabei ist es so wichtig, dass wir mit so etwas Wichtigem wie neuem Leben verantwortungsvoll umgehen.

Aber auch Männer legen weniger Wert auf Kondome, weil die Sexpartnerin zur Not ja abtreiben kann. Aber dadurch besteht auch die Gefahr, dass sich Geschlechtskrankheiten vermehrt ausbreiten. ...

luccie am 11.05.2014 um 12:20

adoption oder behalten

Wenn keine gesundheitliche gefahr für die Mutter oder vergewaltigung vorliegt, bin ich gegen Abtreibung.
Man muss sich ja dabei vor Augen führen, dass man sein eigen fleisch und blut tötet und diese entscheidung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. wenn man wirklich so finanzelle probleme etc. hat, sollte man lieber zu einer Babyklappe, Adoption etc. tendieren. es gibt so viele paare, die kinderlos sind und gerne welche hätten. du würdest dich besser...

Quelle: Schule/...

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