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Cannabis-Konsumenten hätten weniger Probleme

Alzheimer am 12.01.2014 um 02:29

Ganz klar kann Cannabis für Konsumenten mit einem falschen Konsumverhalten zum Problem werden und in manchen Fällen sogar süchtig machen - genauso wie viele andere legale Dinge auch. Dies können jedoch zig legale alltägliche Dinge auch (z.B. Alkohol- oder Spielsucht). Zugleich hat auch nicht jeder Cannabis-Konsument ein Problem mit der Droge. Man braucht nicht darüber streiten, was gefährlicher ist - das ganze Leben ist gefährlich, wenn man zu den verschiedensten Dingen die falsche Einstellung hat und seinen Alltag entsprechend praktiziert.

Der Grund, warum man Cannabis legalisieren sollte ist der, dass mit dem Betäubungsmittelgesetz ein Gesetz geschaffen wurde mit dem Ziel, die Menschen vor Drogenproblemen zu schützen. Das BtmG hat diesbezüglich nicht nur vollkommen versagt, sondern bereitet den Menschen sogar noch zusätzliche Probleme.

Es gibt Menschen, die ein Suchtproblem haben oder auch andere psychosoziale Probleme, bei denen u.A. der Drogenkonsum eine Rolle spielt. Es gibt aber auch Menschen, die an sich garkein problematisches Konsummuster zeigen, aber dennoch mit dem Gesetz in Konflikt geraten - Leute, die wegen Drogen ihren Führerschein verlieren, ohne dass sie auf Drogen hinter dem Lenkrad erwischt wurden oder aufgrund von Vorstrafen eine Langzeitarbeitslosenkarriere hinlegen.

Beim BtmG handelt es sich somit um ein Gesetz, das verhindern soll, dass die Leute zum Versager werden aber genau das Gegenteil erreicht: Es macht Leuten Probleme, die keins haben und haut Leuten, die ein Problem haben, noch ein Juristisches oben drauf.

Es gibt viele gute Gründe, auf Drogen zu verzichten. Dass es verboten ist, ist jedoch kein guter Grund und vor allem keiner, der zieht. Es gibt in jedem Dorf mehr Dealer als Bäckereifilialen und verbot hin oder her. Durch den Drogenkonsum tut man niemandem etwas zu Leide außer bestenfalls sich selbst. Von daher ist er auch nichts Delinquentes oder Unmoralisches.

Das Gesetz kann Drogenkonsum und Drogenprobleme nicht verhindern. Dies kann nur erfolgreiche Soziale Arbeit.

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