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Gleichstellung von Mann und Frau wird verhindert

Argumentor am 25.05.2012 um 13:09

Art. 3 Abs. 2 des Grundgesetzes sagt: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“.

Der Staat hat also die Aufgabe, die Gleichstellung von Mann und Frau zu fördern. Wenn nun aber ein Betreuungsgeld dazu führt, dass Frauen ihr Kind nicht in eine Kinderkrippe geben, um arbeiten zu können, sondern zuhause bleiben und sich um die Erziehung und den Haushalt kümmern - dann wird die alte Rollenverteilung gefördert! Und zwar, dass der Mann arbeiten geht und die Frau zuhause bleibt.

Mit dem Betreuungsgeld verfehlt der Staat also seine Aufgabe, für eine Gleichstellung in Familien zu sorgen.

Quelle: www.fes.de/...

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Noch gleichberechtigter geht es nicht

Es steht nirgendwo geschrieben, dass das Betreuungsgeld ausschließlich an Frauen ausgezahlt wird. Väter, die ein Kleinkind zuhause betreuen, können diese Leistung ebenfalls beantragen.

Zudem müssen wir uns in einer Gesellschaft, die unter chronischem Geburtenmangel leidet, in der Singlehaushalte zur Norm werden, und in der es mehr weibliche Abiturienten und Studenten gibt als männliche, wohl kaum noch um die Abschaffung der natürlichen Geschlechterrollen sorgen. Meiner Ansicht nach wäre eher das Gegenteil anzuraten.

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